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In seiner Buchreihe »Bahnromantik« präsentiert der AS-Verlag die schönsten Fotographien aus der Frühzeit der Schweizer Bahnen.
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Dumjahn's
Buchtipps für Sie (5): Caprez, Gion (Einleitung); Pfeiffer, Peter (Hrsg.): Die goldenen Jahre der Berninabahn (Bahnromantik). - 2000. 136 S. mit 110 Duoton-Aufnahmen. Zweisprachig deutsch / italienisch. - 30 x 24 cm. Gb. (AS Verlag & Buchkonzept, Zürich : Bestell-Nr. 08714231) EUR 54,80 inkl. MwSt. Kurztext: Die Berninabahn ist rekordträchtig. Mit dem Scheitelpunkt auf 2253 Metern Meereshöhe ist sie die höchste alpenquerende Eisenbahnlinie, und der 1830-Meter-Abstieg von der Paßhöhe hinunter nach Tirano im Veltlin ist in seiner Art ebenfalls einmalig. Die schönsten und spektakulärsten Fotos aus den frühen Jahren dieser von 1906 bis 1910 erbauten Bahnlinie sind im zweiten Band der AS-Reihe 'Bahnromantik' vereint. Ein Ausflug in die goldenen Zeiten des Tourismus in der Gebirgswelt des Oberengadins! Aus dem Inhalt: Goldene Jahre? Sankt Moritz - Alp Grüm. Winterbetrieb. Alp Grüm - Poschiavo - Tirano.
Als 1906 mit dem Bau der Berninabahn von St. Moritz nach Tirano im Veltlin begonnen wurde, hatte der mondäne Tourismus bereits im Oberengadin Einzug gehalten. Der Hautevolee aus ganz Europa und sogar aus Übersee stand eine Anzahl von Hotels der Spitzenklasse für den Aufenthalt im Gebirgstal zurAuswahl. Und mehr noch: Mit der Eröffnung der Albulalinie von Chur nach Celerina 1903 und im darauf folgenden Jahr bis nach St. Moritz erhielt die Region auch Anschluß an das internationale Eisenbahnnetz. Hinter dem Projekt einer Bahnlinie über den Berninapaß ins Puschlav und nach Tirano standen mehrere Absichten: Zum einen galt es den Gästen aus Italien eine direkte Zufahrt nach St. Moritz zu ermöglichen, zum anderen sollte die Bahn den Engadin-Touristen die spektakuläre Hochgebirgswelt des Berninagebiets auf bequeme Weise erschließen. Und schließlich war für den Bau der Kraftwerke Brusio und die Aufstauung des Lago Bianco auf dem Berninapaß eine Bahn für den aufwendigen Materialtransport vonnöten. Die Bahnlinie, die von Beginn an elektrisch betrieben wurde, enttäuschte die Erwartungen ihrer Promotoren nicht: Dank der großartigen Ausblicke auf den Morteratsch-Gletscher, die Bernina-Gruppe und den Palü-Gletscher sowie der atemberaubenden Tiefblicke ins Puschlav avancierte die Berninabahn schnell zurTouristenattraktion, zunächst nur im Sommer, doch bald auch im Winter. Den Zusammenbruch des Tourismus während des Ersten Weltkriegs konnte die Bahn noch verkraften; sie erhielt in den Kriegsjahren gar einen neuen Zweck: die ganzjährige Anbindurig des 'verlorenen Tals' Puschlav an die Schweiz. DieWeltwirtschaftskrise der dreißiger Jahre und der Zweite Weltkrieg zwangen sie aber in die Knie. Nur die Fusion mit der Rhätischen Bahn 1942 konnte sie vor dem Aus retten. Heute hat sie sich als attraktive Ausflugslinie ihren Platz in der Bündner Bahnwelt längst wieder gesichert. Der neue Band der AS-Reihe 'Bahnromaritik' läßt die goldenen Zeiten der Berninabahn in großformatigen Fotografien aufleben: die Gästeschar, die sich in der Belle Epoque in die wilde Gebirgswelt begibt, die Eisenbahn vor der Kulisse des Morteratsch-Gletschers und des Lago Bianco oder in den Straßen von Tirano, die charakteristischen Bernina-Triebwagen mit frühen Skitouristen auf der Paßhöhe. Aber auch die harten Seiten des damaligen Lebens fehlen nicht: der Bahnbau in der kargen Paßlandschaft, die Schneeräumung bei eisiger Kälte und in weitgehender Handarbeit, der Kampf gegen Hochwasser und Erdrutsche. Ein Einleitungstext, verfasst vom Graubündner Eisenbahner Gion Caprez, vermittelt den historischen und sozialen Hintergrund für die Bildbetrachtung; Detailangaben, auch bahntechnischer Art, sind in den Bildlegenden zu finden, die vom Herausgeber Peter Pfeiffer stammen. Manche der hier angegebenen Preise verstehen sich
ohne besondere Kennzeichnung als ca. Preise. Für die Richtigkeit der Preisangaben kann
Eisenbahn-Dumjahn online deshalb keine Verantwortung übernehmen. Kurztitel (zum Bestellen): Und so könnte man den Titel mit oder ohne
Verlagsangabe in Literaturverzeichnissen usw. zitieren. Zwei Vorschläge: |
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