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Eisenbahn-Dumjahn online

 

Hilberg, Raul: Sonderzüge nach Auschwitz. (Dokumente zur Eisenbahngeschichte, 18) (Dumjahn-Nr. 0002418)
Dumjahn-Nr. 0002418
ISBN-10: 3921426189

ISBN-13: 9783921426180

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Hilberg: Sonderzüge nach Auschwitz. Mainz 1981.

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Auschwitz (Oswiecim)
war das größte Lager, aber es gab noch
weitere Vernichtungslager, siehe Karte:
 
Die NS-Vernichtungslager

Aus: Adalbert Rückerl (Hrsg.): Nationalsozialistische Vernichtungslager im Spiegel deutscher Strafprozesse. Belzec, Sobibor, Treblinka, Chelmo. München 1978, S. 348.

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Auschwitz im Buchtitel verstehen wir als Synonym für alle diese Vernichtungslager - nicht nur im Osten ...


Die Titelabbildung
Aus: Hilberg, Raul: Die Vernichtung der europäischen Juden. Die Gesamtgeschichte des Holocaust. Büchergilde Gutenberg : Frankfurt am Main 1982.

Eine Vergrößerung der Titelabb. als PDF ansehen. Der in der 6. Zeile aufgeführte Ort »Hatzweiler« ist falsch, gemeint ist in Wirklichkeit das im Elsass gelegene KZ-Lager »Natzweiler-Struthof«. Ein peinliches Versehen!

*

Betrifft: Judenumsiedlung.

Die Anlage 39 im Buch (S. 194-197) dokumentiert den Bericht über einen Transport von mehr als 5.000 Juden aus dem Raum Kolomea nach Belzec. Dieser Bericht, unterschrieben von einem »Leutnant der Schutzpolizei der Reserve und Kompanie-Führer« namens Westermann ist im Netz auch als Westermann-Report bekannt.

Die Entfernung von Kolomyja (Ukraine), wie Kolomea jetzt heißt, ins polnische Belzec beträgt übrigens rund 385 (Straßen-) km.

Der Bericht schildert in einer sehr bürokratischen Sprache, die man auch zynisch nennen könnte, den Verlauf eines Transportes bei großer Hitze. Erwähnt werden die Schwierigkeiten während der Fahrt, die zahlreichen Fluchtversuche, die Erschießungen der Flüchtenden, später wird auch der Munitionsmangel beklagt. Am Schluß heißt es wörtlich: »Die Anzahl der auf diesem Transport entwichenen Juden kann wegen der geschilderten besonderen Verhältnisse nicht angegeben werden. Es ist jedoch anzunehmen, daß mindestens 2/3 der geflüchteten Juden erschossen oder auf andere Weise unschädlich gemacht werden konnten.« Kann man einen solch zynischen Satz noch toppen? Ja, der Schlußsatz macht das in seiner lapidaren Form sehr deutlich:

Bei den Aktionen selbst in der Zeit vom 7. bis 10.9.42 sind keine besonderen Vorkommnisse eingetreten.


Täglich kamen aus allen Richtungen neue Transporte mit Juden in die Vernichtungslager. Das Foto findet sich im Buch auf Seite 17

Weiterführende Links:

Es gibt den Westermann-Report in englischer Übersetzung und erschütternde Berichte von überlebenden Juden, die während der Transporte aus den Zügen springen konnten. (Besonders eindrucksvoll der Bericht von Ruta Wermuth, die den Westermann-Transport als Kind überlebte: Mehr am Ende der Seite!)

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