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Eisenbahn-Dumjahn online

 

Handbuch der deutschen Eisenbahnstrecken. Eröffnungsdaten 1835-1935, Streckenlängen, Konzessionen, Eigentumsverhältnisse (Dokumente zur Eisenbahngeschichte, 29) (Dumjahn-Nr. 0002323)
Dumjahn-Nr. 0002323
ISBN-10: 3921426294
ISBN-13: 9783921426296
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Einige Stichworte zur Vorgeschichte und zur Frage, warum es keine Ergänzungen zu diesem Standardwerk geben kann lesen Sie im Text.

Das Original (Umschlag)

Das Original, 1935 unter dem spröden Titel »Die deutschen Eisenbahnen in ihrer Entwicklung 1835-1935« erschienen, war nie im Buchhandel zu haben.

Auch das gab's:
Die »inkompetenteste« Besprechung schrieb Klaus-D. Bätz M. A. im

eisenbahn magazin, Nr. 2/1985
Nr. 2/1985. Da war zu lesen:
»Wenn man bedenkt, daß bei einem Reprint weder Honorar- noch Satz- oder Layout-Kosten anfallen, dann erscheint der Preis für dieses - zugegeben für Historiker unentbehrliche - Buch doch etwas überzogen. Aber was will man machen? In so komprimierter Form bekommt man die Streckendaten - nach Jahren gegliedert - kaum woanders geboten ...«

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»Ich hätte da gerne mal ein Problem

Von Horst-Werner Dumjahn

Auch wenn es sich bei der Überschrift um eine im Hessischen oft gehörte Verballhornung einer einleitenden Frage handelt: So oder ähnlich klang es stets in Briefen und Telefonaten, kaum daß 1984 der Nachdruck dieses Standardwerkes von uns angekündigt war.

Den meisten Eisenbahnfreunden ging es dabei um die Frage, die auch Joachim Seyferth im Fazit  seiner SCHIENE-Rezension stellt: Der Verlag solle doch für ein »Nachführen« der Daten sorgen, dabei auch die Stillegungen seither berücksichtigen, evtl. fehlende Daten ergänzen und - natürlich - alle neu gebauten Strecken auflisten.

»Und überhaupt!«, so hätte Kurt Tucholsky sicher gesagt, man kennt das ja zur Genüge.

Alle diese Wünsche und Bitten erreichten uns lange vor dem Erscheinen des Nachdrucks. Nicht zuletzt deshalb stellten wir dem Nachdruck eine Einleitung mit dem Titel »Von deutscher Eisenbahngeschichte« voran, in der versucht wird, die enorme Arbeit der ungenannten Bearbeiter zu würdigen und ins rechte Licht zu rücken. In diesem Zusammenhang war auch von »Fleißarbeit« die Rede, nicht aber von den Kosten und vom Zeitbedarf. Klar war nur, daß diese Arbeit zur 150-Jahrfeier der deutschen Eisenbahnen (1985) weder von der Deutschen Bundesbahn noch von einem Kleinverlag zu leisten war.

Vom »einfachen Nutzungsrecht« und anderen ärgerlichen Sachen

Schwierig genug gestaltete sich der Schriftwechsel mit der DB, es dauerte lange, bis sich endlich das Bundesbahn-Zentralamt Minden als »Rechtsnachfolgerin der Deutschen Reichsbahn« bekannte - und gleichzeitig wissen wollte (!), ob wir an einer »Nachdruckgenehmigung in Form eines einfachen Nutzungsrechtes« interessiert wären ...

Wir waren, logo. Schließlich waren lange vorher schon alle Versuche gescheitert, den Rechteinhaber zu ermitteln. (Das Original hatte kein Impressum, das darüber verbindlich informieren konnte.)

Es waren viele Briefe nötig, es war »Nachhilfe« in Sachen Verlagspraxis zu leisten und es mußten letztlich auch einige »Kröten« geschluckt werden, ehe wir von der Deutschen Bundesbahn, BZA Minden (siehe Impressum) die teure  Nachdruckgenehmigung in Händen hatten.

Die Argumente für und gegen eine »Bearbeitung«

Später erwies es sich dann als zweckmäßig, auf der Schreibmaschine einen knappen Text zu speichern (der PC war noch nicht erfunden), einen Text, mit dem alle Briefe möglichst erschöpfend beantwortet werden konnten. Das las sich dann so:

Es war in der Vorbereitungsphase für uns schon schwierig genug, der Deutschen Bundesbahn klarzumachen, daß auf jeden Fall ein neuer Titel nötig ist. Dafür, das heißt für unseren Vorschlag, erhielten wir dann schließlich auch die Zustimmung.

Vorgespräche hatten auch uns sehr schnell verdeutlicht, daß es für den heutigen Leser möglicherweise noch wichtiger sein könnte, auf allfällige Fehler hingewiesen zu werden, auch die inzwischen stillgelegten Strecken aufzuführen, wäre sicher wichtig gewesen. Nicht zu vergessen: die neu gebauten Strecken usw.

Allein, all dies war uns ausdrücklich versagt. Wobei man aber fairerweise anerkennen muß, daß dies nicht etwa aus verkehrspolitischen Gründen geschah (was man ja noch hätte verstehen können), sondern ausschließlich aus lizenzrechtlichen Gründen. Uns als Verlag sollten an dem Werk keine neuen Rechte durch eine etwaige "Bearbeitung" zuwachsen. So blieb uns gar keine andere Wahl: Das Werk von 1935 mußte unverändert nachgedruckt werden; lediglich die Einleitung war (nach ausdrücklicher Genehmigung!) machbar.

Skeptisch stehen wir allerdings einer Fortführung des Werkes gegenüber. Bei der Erarbeitung des Vorwortes ist sehr schnell klargeworden, daß dies heute kaum noch darstellbar sein dürfte ...

Wenn man sich all dies verdeutlicht, dann kann man die weiter oben (in der Marginalspalte) zitierte »Besprechung« auch mit dem Abstand von fast 15 Jahren nur als »dümmlich« zur Kenntnis nehmen. Man muß das tatsächlich mehrmals lesen, nämlich »daß bei einem Reprint weder Honorar- noch Satz- oder Layout-Kosten anfallen«. So etwas kann nur jemand schreiben, der vom Verlagswesen entweder keine Ahnung hat oder aber »in der Berufsschule« gefehlt hat, als die Verlagskalkulation dran war.

Der Prägestempel für den Leineneinband aus Messing wiegt 338 g - und dient heute als Briefbeschwerer ...

Denn: Layout- und Satzkosten fallen natürlich an, zum Beispiel für den Schutzumschlag, für die Prägestempel (die der Buchbinder benötigt, siehe Abb.), für das Vorwort - und auch für die Anzeigen. Daß auch die »Rechteinhaberin« kräftig zugelangt hat, war schon weiter oben zu lesen. Frage: Hat man vielleicht die Merkbuch-Nachdrucke im eigenen (Alba-) Verlag »ohne« die fälligen Honorarabrechnungen »veranstaltet«. Wie gesagt:

»Ich hätte da gerne mal ein Problem

Übrigens: Sie finden auf den Folgeseiten eine kleine Auswahl aus den zahlreichen positiven Rezensionen, die zeigen, daß die jeweiligen Rezensenten das Werk »richtig aufgenommen« haben und darüber hinaus den Sinn und Zweck eines solchen Nachdrucks verstanden haben. Quod erat demonstrandum.

Die Bibliographie sei hier
nochmals wiederholt:

Handbuch der deutschen Eisenbahnstrecken. Eröffnungsdaten 1835-1935. Streckenlängen. Konzessionen. Eigentumsverhältnisse (Dokumente zur Eisenbahngeschichte, 29) (Dumjahn-Nr. 0002323)

Handbuch der deutschen Eisenbahnstrecken. Eröffnungsdaten 1835-1935, Streckenlängen, Konzessionen, Eigentumsverhältnisse (Dokumente zur Eisenbahngeschichte, 29). - Nachdruck 1984. XVI, 410 Seiten mit 18 Abb. und Karten sowie einer Vorsatzkarte. - 30 x 21,5 cm. Ln, Schutzumschlag. (Horst-Werner Dumjahn Verlag, Mainz : ISBN 3-921426-29-4) EUR 60,- inkl. MwSt.
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Mit einer illustrierten Einleitung (»Von deutscher Eisenbahngeschichte«, S. V-XVI) von Horst-Werner Dumjahn.

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