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Eisen, Heinrich: Bahnhof Russkinaja meldet sich nicht ... Roman. Frankfurt  a.M. 1954 (Dumjahn-Nr. 0011430)
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Eisenbahnbücher von A bis Z


Eisen, Heinrich: Bahnhof Russkinaja meldet sich nicht ... Roman. - 1954. 478 S. mit 2 Vorsatzkarten. - 20 x 12,5 cm. Ln, Schutzumschlag. (Lanzenreiter Verlag, Frankfurt am Main : Dumjahn-Nr. 0011430) EUR 92,03 inkl. MwSt. (DM 180,-)
Schutzumschlag und Einband mit Gebrauchsspuren, sonst gut. - Erstausgabe.

Die Vorsatzkarte zeigt die Übersichtskarte der Reichsverkehrsdirektion (RVD) Minsk, während die Karte im Nachsatz den Bezirk des FEK 3 Ende 1942 zeigt (FEK = Feldeisenbahnkommando).

Zum Inhalt:
»Wie es ihm bei seiner bisherigen schriftstellerischen Tätigkeit im Sinne lag, unternahm es Heinrich Eisen mit seinem Kriegsroman ‘Bahnhof Russkinaja meldet sich nicht’, menschliche Werte in den Erlebnissen des Zweiten Weltkrieges zu suchen und vor dem Vergessenwerden zu retten. Zum ersten Male wandte sich damit ein Schriftsteller den Männern des Schienenstranges zu und machte sich zum ehrlichen Chronisten ihres opferreichen Wirkens als unentbehrliche treue Helfer der Wehrmacht an den Fronten. Er erspürte aus allen von ihm im Berufskreise der Eisenbahner eifrig gesammelten Berichten, die von Freud und Leid, Mut, Pflichttreue, denkbar äußerster Leistung, aber auch von Mitgefühl, gütigem Verständnis und Vergebung erzählen, einen Reichtum an Leistungswillen wie an gesundem natürlichem Menschheitsempfinden ... 

Mag es sich darum handeln, die gigantische Aufgabe der Deutschen Reichsbahn in den vom Krieg zerwühlten Gebieten Rußlands als ein Ganzes zu erfassen, mag es darum gehen, die eisenbahntechnische Betriebsführung in diesen Gebieten durch die verschiedenen Eisenbahndienstzweige näher zu beschreiben oder den einzelnen Eisenbahner bei der Ausübung des Dienstes auf seinem gefahrvollen Posten zu beobachten, immer versteht es der Verfasser, berufliches Wissen und berufliche Erfahrungen richtig wiederzugeben. Was Heinrich Eisen hier geleistet hat, ist nicht nur eine Erinnerungsgabe für jeden deutschen Eisenbahner, es ist auch ein außergewöhnliches, ansprechendes Buch für alle, welche ein unentrinnbares Schicksal hinausgeführt hat an die entsagungsreiche Front des Krieges im Osten.« Dr. jur. Maximilian Schantl, Generaldirektor der Österreichischen Bundesbahnen (hier zitiert nach einer Verlagsanzeige auf dem Schutzumschlag von Der Schienenwolf, dem zweiten Band von Heinrich Eisen zum gleichen Thema.

Zum besseren Verständnis der Zeit (und des Themas »Eisenbahner im 2. Weltkrieg«) sei hier das vollständige Vorwort des Autors zitiert: »Am Anfang dieses Buches muß ein Wort des Dankes stehen an die Arbeiter und Beamten der Deutschen Bundesbahn, die mir ermöglichten, es zu schreiben. Vom Bahnunterhaltungsarbeiter bis zum Abteilungspräsidenten, vom Süden, bis zum Norden unseres Bundesstaates, haben sie große Opfer an Zeit und Mühe gebracht, um mich in die Materie Eisenbahn einzuführen. Sie haben mir ihre persönlichen Erlebnisse erzählt und zum Studium Berichte und Meldungen aller Art, Karten, Pläne, Fotos - einen Berg von authentischen Unterlagen zur Verfügung gestellt. Aus ihnen wurde dieses Buch geformt. 

Die Schwierigkeit war, Hunderte von Erlebnissen von Hunderten von ‘blauen’ und ‘feldgrauen’ Eisenbahnern an Hunderten von verschiedenen Orten nicht einfach reportagenhaft in loser Folge aneinanderzureihen; sondern - wie es ein Roman erfordert - zu einer zusammenhängenden Handlung mit einer kleinen Gruppe von Hauptfiguren zu verdichten, in der sich gleichwohl das Ganze widerspiegeln sollte. So mußte ich in diesem und jenem Bahnhof eine ganze Reihe von Bahnhofsanlagen und ihre Umgebungen zusammenfügen, um sie zum Schauplatz weit verstreuter Ereignisse machen zu können. Diese Bahnhöfe haben daher auch ‘Künstlernamen’ erhalten: In seltenen Fällen war eine Zeitverschiebung notwendig und viele Personen mußten in einige wenige ausgeprägte Charaktere zusammengefaßt werden. Daß auch sie nicht ihre wirklichen, sondern Romannamen tragen, ist selbstverständlich. 

Der vorgesehene Umfang des Buches reichte nicht aus, um aus der Fülle des Sachmaterials auch nur das Wesentlichste der Handlung einzufügen. So mußte dieses Buch auf die Ereignisse bis zum Jahresende 1942 beschränkt werden, dem Ende des Vormarsches und des Aufbaues. Die Jahre des Rückzuges und der Zerstörung sollen in einem zweiten Band Der Schienenwolf gestaltet werden. Ich werde mich glücklich schätzen, wenn es mir gelungen ist, nicht nur den Landsern der stählernen Straßen selbst mit diesem Buche Freude zu bereiten, sondern ihr in der Stille durchgekämpftes und durchgelittenes Frontschicksal, und damit den Beruf des Eisenbahners überhaupt, unserem Volke nahe zu bringen.«

[SW: Verkehrswesen. Eisenbahn. Reichsbahn /DRB. Weltkrieg, 2. Zweiter Weltkrieg. Russland. Sowjetunion. Ostfeldzug. Belletristik. Prosa. Roman. Erlebnisberichte. Ostfront.]

Die von uns angebotenen Bücher usw. sind im allgemeinen in einem dem Alter entsprechenden Zustand. Stempel, Unterstreichungen und Gebrauchsspuren sind nicht immer angegeben, werden bei der Preisgestaltung jedoch stets berücksichtigt.
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Kurztitel (zum Bestellen):
Eisen: Bf Russkinaja meldet sich nicht (1) (0011430)
EUR 92,03 inkl. MwSt.
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Und so könnte man den Titel mit oder ohne Verlagsangabe in Literaturverzeichnissen oder Suchlisten zitieren. Zwei Vorschläge:

Eisen, Heinrich: Bahnhof Russkinaja meldet sich nicht ... Roman. Lanzenreiter Verlag : Frankfurt am Main 1954.

Eisen, Heinrich: Bahnhof Russkinaja meldet sich nicht ... Roman. Frankfurt am Main 1954.


Beide Varianten lassen sich so aus »Dumjahn's Handbuch der Eisenbahnliteratur« exportieren. Der Vorschlag 2 wird am häufigsten verwendet - wir empfehlen ihn auch deshalb.

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