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Twele, Heike: Methoden zur Modellierung von kurz- und mittelfristigen Nachfrageschwankungen am Beispiel des Schienengüterverkehrs (Dumjahn-Nr. 0015616)
Dumjahn-Nr. 0015616
ISBN-10: 3777102865

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Fachbücher


Twele, Heike:
Methoden zur Modellierung von kurz- und mittelfristigen Nachfrageschwankungen am Beispiel des Schienengüterverkehrs (Wissenschaftliche Arbeiten für den Schienenverkehr, 53). - 2000. 224 S. mit zahlr. Abb., Tabellen und Graphiken. - 27 x 19 cm. Kt. (Hestra-Verlag, Darmstadt : ISBN 3-7771-0286-5) EUR 32,72 inkl. MwSt.

Zum Inhalt: »Die Abwicklung des Schienengüterverkehrs in großen Netzen ist derzeit, wie zum Beispiel bei der Deutschen Bahn AG, sehr kostenaufwendig und oftmals mit langen Transportzeiten verbunden. Die Kostenintensität liegt in der notwendigen Vorhaltung umfangreicher Bahnanlagen zur Zugbildung und -auflösung (Rangierbahnhöfe) sowie des Rollmaterials (Wagen und Lokomotiven) begründet.

Grundlegende Voraussetzung für einen rationellen und wirtschaftlichen Betrieb des Schienengüterverkehrs ist eine permanente Abstimmung der Betriebsabläufe auf die Verkehrsnachfrage sowie eine an das Betriebs- und Fahrplanprogramm möglichst gut angepaßte Dimensionierung und Konfiguration der Gleisanlagen.

Eine derartige Optimierung des Gesamtsystems Schienengüterverkehr setzt eine möglichst genaue Kenntnis der Nachfrage nach den Transportleistungen voraus. Aussagen sind differenziert nach Güterarten mit unterschiedlichen Anforderungen an die Transportabwicklung erforderlich und vor allem hinsichtlich zeitlicher Nachfrageschwankungen der Transportmengen, die meist unmittelbaren Einfluß auf den Betriebsaufwand haben.

Hierzu führen die Eisenbahnunternehmen mehr oder weniger umfangreiche und spezifische Statistiken, zum Beispiel die frühere Deutsche Bundesbahn mit ihrer jährlichen Güterwagenstromermittlung. Nähere Untersuchungen zeigen jedoch, daß die meisten statistischen Erhebungen nicht mit den oben skizzierten Fragestellungen zur Optimierung des Gesamtsystems in Zusammenhang gebracht werden.

Diese für die Praxis wichtige Problematik greift Frau Twele in ihrer vorgelegten Dissertationsschrift auf und untersucht darin am Beispiel des Schienengüterverkehrs der Deutschen Bahn AG, ob es typische Schwankungsmuster im Verkehrsaufkommen gibt und ob diese mathematisch modelliert werden können.

Während die Rangier- und Knotenpunktbahnhöfe bei der DB AG bisher unter der Annahme eines zeitlich gleichmäßig verteilten Aufkommens geplant werden, konnte Frau Twele aus den Ergebnissen zahlreicher Simulationen der Transportabläufe im Schienengüterverkehr nachweisen, daß sich durch die Verwendung unterschiedlicher Ganglinientypen für das wöchentliche Verkehrsaufkommen eine deutlich besser verteilte Belastung der Produktionsanlagen und damit eine höhere Transportqualität ergibt. Der Grund dafür ist, daß durch die Berücksichtigung von Aufkommensschwankungen im Wochenverlauf eine bessere Bündelung der Transportströme möglich wird. Wichtigste Schlußfolgerung ist, daß Produktionsanlagen, die unter Zugrundelegung eines gleichmäßig verteilten Aufkommens geplant werden, überdimensioniert sind, da die durch die Nachfrageschwankungen auftretenden Entlastungseffekte nicht berücksichtigt werden können.

Vor dem Hintergrund des scharfen inter- und intramodalen Wettbewerbs im Güterverkehr und dem Zwang zur möglichst wirtschaftlichen Abwicklung der Bahngütertransporte bei effizienter Nutzung der Ressourcen sollte diese Arbeit bei den Bahnunternehmen auf besonderes Interesse stoßen. Es wäre wünschenswert, auf dem eingeschlagenen Weg fortzufahren und mit Hilfe weiterer und größerer Datenbestände die Modellierung der Schwankungen im Verkehrsaufkommen weiter zu verfeinern und abzusichern«, so Prof. Dr.-Ing. Thomas Siefer im Vorwort zu dieser als Buch veröffentlichten Dissertation.

Manche der hier angegebenen Preise verstehen sich ohne besondere Kennzeichnung als ca. Preise. Für die Richtigkeit der Preisangaben kann Eisenbahn-Dumjahn online deshalb keine Verantwortung übernehmen.
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Und so könnte man den Titel mit oder ohne Verlagsangabe in Literaturverzeichnissen usw. zitieren. Zwei Vorschläge:

Twele, Heike: Methoden zur Modellierung von kurz- und mittelfristigen Nachfrageschwankungen am Beispiel des Schienengüterverkehrs (Wissenschaftliche Arbeiten für den Schienenverkehr, 53). Hestra-Verlag : Darmstadt 2000.

Twele, Heike: Methoden zur Modellierung von kurz- und mittelfristigen Nachfrageschwankungen am Beispiel des Schienengüterverkehrs (Wissenschaftliche Arbeiten für den Schienenverkehr, 53). Darmstadt 2000.


Beide Varianten lassen sich so aus »Dumjahn's Handbuch der Eisenbahnliteratur« exportieren. Der Vorschlag 2 wird am häufigsten verwendet - wir empfehlen ihn auch deshalb.

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