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![]() 2001: Keine Odyssee im Weltraum der Eisenbahnliteratur, durch dessen strahlende Fixsterne und schwarze Löcher Dumjahn's Jahrbuch den Leser kundig leitet. Sachkundig allemal: Franz Rittig kritisiert den laxen Umgang mit den Quellen, auf deren Nennung immer mehr Kopisten (vulgo: Autoren) verzichten zu können glauben - daran und an manch anderem, orthografischem oder stilistischem Frevel von keinem Lektor gehindert, denn auf diesen glauben immer mehr Verlage verzichten zu können. Die zitierten Folgen lesen sich vergnüglich, ebenso M. W Gricers Satire »Die ideale Eisenbahnzeitschrift«: Ähnlichkeiten mit existierenden Gazetten sind gewollt und irgendwo hat man »Die Rentier-Straßenbahn von Kirkenes« oder »Eierbahnen auf den Osterinseln« schon gelesen. Alfred Gottwaldt erinnert an den »Vater des Amtlichen Kursbuchs«, den Reichsbahndirektor Alfred Baumgarten, der im Juli 1933 wegen seiner jüdischen Vorfahren von den Amtsgeschäften »beurlaubt und für eine anderweitige Verwendung« vorgesehen wurde. Mit »Hartmut Mehdorn - Bahnbrecher unter Zugzwang« beschäftigt sich Joachim Seyferth in gewohnter analytischer Schärfe, aber mit kritischer Sympathie: Vier Texte von vielen (darunter wieder kleine und kleinste Sottisen wie eine »Verlagsankündigung« zu »Hans-Jürgen Ritzmann: Als Eisenbahnpionier im Ersten Weltkrieg, Verlag Zeit und Eisen, Prügeln b. Landsknecht«), die einige Stunden informativer Unterhaltung garantieren. Michael Meinhold in der »MIBA« 53 (2001) Nr. 2, Seite 81. |
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