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Eisenbahn-Dumjahn online

 

Rezensionen (4):

Jahrbuch für Eisenbahnliteratur 1984 (Dokumente zur Eisenbahngeschichte, 28). Mainz 1983 (Dumjahn-Nr. 0006160)
Dumjahn-Nr. 0006160
ISBN-10: 3921426286
ISBN-13: 9783921426289
ISSN 0175-2537

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Miniaturbahnen 36 (1984) Nr. 4, S. 485

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15. März 1984

die museums-eisenbahn, Nr. 2/1984

DGEG-Nachrichten Nr. 58/Januar 1984

Wie jedes Jahr kam auch im November 1983 Post von Dumjahn, Mainz, ins Haus. Richtig, der neue Katalog mußte erschienen sein. Beim Auspacken die erste Überraschung: neuerdings rot statt des gewohnten blau. Und dann der neue Titel: Jahrbuch für Eisenbahnliteratur 1984. Neugieriges Blättern bringt zutage, daß Horst-Werner Dumjahn einen guten Einfall hatte. Er erweiterte den - jetzt gesetzten und deshalb gut lesbaren - Katalog um einige Textbeiträge und gab ihm damit eine neue Qualität ...

Die Titel der Texte: »Büchermachen - eine Kunst?« (Horst-Werner Dumjahn), »Eisenbahnbücher: Gedanken eines Lesers« (Rolf Löttgers), »Versuch einer Ehrenrettung der Fußnote« (Jürgen Eick), »Einen neuen Maßstab gesetzt« (Uwe Schmidt über das Furka-Oberalp-Buch des Dumjahn-Verlages), »Triebwagenarchäologie« (Rolf Löttgers) und »Nachtdienst in der Lokleitung Ottbergen« (Bernard Huguenin; aus dem 1984 bei Dumjahn geplanten Buch über das Bw Ottbergen). Überwiegend also Artikel, die sich um das (Eisenbahn-) Buch und das Büchermachen drehen.

Besonders bemerkenswert erscheint der Aufsatz von Dr. Rolf Löttgers, der sich aus der Sicht des Lesers mit dem Boom der Eisenbahnliteratur auseinandersetzt. Seine Insider-Kenntnisse als Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze kommen dieser längst überfälligen Kritik zugute, die die Kriterien für gute Eisenbahnbücher zum Gegenstand hat.

In der Tat besteht bei nicht wenigen der heute in großer Zahl auf den Buchmarkt kommenden Veröffentlichungen Anlaß, auf gewisse Spielregeln zu verweisen, denen sich die Autoren solcher Sachbücher im eigenen Interesse unterwerfen sollten. Häufige Mankos: mangelhafte Recherche, Detailüberfrachtung, ungenaue oder gar fehlende Quellenangaben, Bilderklau (»Sammlung ...«), schlechter Umbruch, ständig wiederkehrende Bildmotive, um nur einige zu nennen. Daß Rezensionen in Fachzeitschriften dem Leser (und auch dem Autor) so gut wie gar nicht helfen, wenn sie nur im Abdruck des Verlags-Waschzettels bestehen, ist eigentlich selbstverständlich, aber trotzdem ein weitverbreitetes Übel.

Alles in allem: Lesens- (und das Geld) werte Texte, die immerhin ein Drittel des Jahrbuchs ausmachen. Verstärkt fortgeführt werden könnte der Ansatz, dem potentiellen Käufer der verzeichneten Bücher Hinweise über deren Qualität zugeben.

Werner Schütte in den »DGEG-Nachrichten«, Karlsruhe.

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