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Eisenbahn-Dumjahn online

 


Eine Illustration aus der DB-Kursbuchfibel (Ausgabe 1964)

DB-Kursbuchfibel 1959

DB-Fernfahrplan 1953/54 W

DB-Prospekt Fernschnellzüge 1953/54 W

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Eintrag »Kursbuch«

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Der Schwerpunkt der Sammlung: Europa seit 1945
Der erste Briefbogen (1972) - das »Markenzeichen« der Sammlung

In den fünfziger Jahren gab die Deutsche Bundesbahn regelmäßig ihre »Kursbuchfibel« heraus, die Schülern zeigen sollte, wie das Kursbuch »funktioniert«.

Das Kursbuch
Wichtig war hier das Stichwort »Kursbuchschlüssel«, denn er »erschließt uns tatsächlich die Geheimnisse des Kursbuches, und daher sollte man ihn auch lieber einmal zuviel als zuwenig zur Hand nehmen, sonst«, so der Texter der DB-Kursbuchfibel (Ausgabe 1959), »kann es einem so ergehen wie es Eugen Roth in lustigen Versen niedergeschrieben hat«:

   Ein Mensch ist der Bewund'rung voll:
   Nein, so ein Kursbuch - einfach toll!
   Mit wieviel Hirn ist das gemacht:
   An jeden Anschluß ist gedacht!

   Es ist der reinste Zauberschlüssel -
   Ob München - Kassel, Bremen - Brüssel,
   Ob Bahn, ob Omnibus, ob Schiff -
   Man findet's leicht - auf einen Griff!

   Dabei sind auch noch Güterzüge
   In das verwirrende Gefüge
   Des Fahrplans ständig eingeschoben!
   Die Bahn kann nicht genug man loben!

   Der Mensch, in eitlem SelbstbespiegeIn,
   Rühmt sich, dies Buch mit sieben Siegeln
   Zu lesen leicht, von vorn bis hinten,
   Trotz seiner vielbesprochenen Finten.

   Schon fährt der Mensch nach Osnabrück
   Und möcht am Abend noch zurück:
   Und sieht, gedachten Zug betreffend,
   Erst jetzt ein kleines f, ihn äffend;

   Und ganz versteckt steht irgendwo
   "f) Zug fährt täglich, außer Mo."
   Der Mensch, der so die Bahn gelobt,
   Sitzt jetzt im Wartesaal und tobt.
   Und was er übers Kursbuch sagt,
   Wird hier zu schreiben nicht gewagt.

Wie man sieht: Das Kursbuch hat zu allen Zeiten die Menschen »beschäftigt«: Als Schüler und Reisende, als Eisenbahner wie als Dichter - und natürlich auch als Sammler und Eisenbahnhistoriker.

Zur Benutzungsordnung zum Thema finden Sie in einer satirischen Rezension des Reichs-Kursbuchs aus den 1920er Jahren von Alexander Moszkowski.

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