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Eisenbahn-Dumjahn online

 

Nolte, Egbert: Die Wangerooger Inselbahn (Dumjahn-Nr. 0012644)
Dumjahn-Nr. 0012644
ISBN-10: 3933613078

Peter J. Flaskamp:
»Fazit: Ein lesenswertes Buch.«

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Sommer, Sonne, Schienenstränge


Nolte, Egbert: Die Wangerooger Inselbahn (Nebenbahndokumentation, 53). Verlag Kenning : Nordhorn 1999. - Zur Bibliographie.

Auf der Nordseeinsel Wangerooge besteht seit 1897 eine meterspurige Kleinbahn, die den Schiffsanleger mit dem Dorf verbindet. Im Gegensatz zu vielen anderen Bahnen wurde diese Bahn nicht stillgelegt, sondern - wie auch die Bahnen auf Borkum und Langeoog - in den letzten Jahren mit erheblichem finanziellen Aufwand modernisiert. Die genannten drei Bahnen stellen heute für Eisenbahn-Enthusiasten lohnende Reiseziele dar.

Die Geschichte der Wangerooger Inselbahn ist jedoch insofern eine besondere, als sie nicht rein privatwirtschaftlich betrieben wurde, sondern unter der Regie der Großherzoglich-Oldenburgischen Eisenbahn (GOE) zunächst als Pferdebahn, später - unter Verwaltung der Deutschen Reichsbahn - mittels Dampfloks und - unter der Aufsicht der Deutschen Bundesbahn - schließlich auch mit Dieselloks betrieben wurde. Heute schreibt der Betrieb Schiffsdienst und Inselbahn Wangerooge (SIW), eine Abteilung der DB Reise und Touristik AG, ob seines Transportmonopols zur Insel (Fährschiffe und Züge der autofreien Insel verkehren unter Kontrolle der DB AG) schwarze Zahlen.

Inselbahn Wangeroofe. Foto: Peter J. Flaskamp
Mit roten Dieselloks schwarze Zahlen geschrieben: Inselbahn Wangeooge. Foto: Peter J. Flaskamp.

Egbert Nolte hat es - wie bereits bei dem vorhergehenden Band über die Juister Inselbahn - vermocht, den an Eisenbahnen auch, aber nicht notwendigerweise ausschließlich, interessierten Leser behutsam mit der besonderen Situation der Insel (deren Lage im Meer sich strömungsbedingt ständig ändert) vertraut zu machen.

Das Buch gliedert sich in sechs Kapitel, die die Insel- und Bädergeschichte, den Bau und die Eröffnung der Inselbahn, die Betriebsgeschichte, die Triebfahrzeuge, die Reisezug- und schließlich die Güterwagen zum Gegenstand haben und die wiederum mehrfach untergliedert sind. Die Geschichte der Pferdebahn wird dabei ebenso berücksichtigt wie der Einfluß, den das Militär auf die Entwicklung der Bahn genommen hat.

Zahlreiche, zum Teil bisher unveröffentlichte Fotos (oftmals ganz ohne Eisenbahn), ein sehr detaillierter Plan der bis 1966 auf Wangerooge gebauten Bahnanlagen samt ausführlichen Erläuterungen (eine Fleißarbeit!) sowie Zeichnungen zu den meisten der hier eingesetzten Fahrzeuge runden das Buch ab. Erfreulicherweise fanden auch die Beutelokomotiven Berücksichtigung; wenn keine Fotos von der Insel existierten, so fanden Aufnahmen von Schwesterloks bzw. vom Festland Verwendung. Viele der Aufnahmen sind sehr stimmungsvoll und machen den Leser - einerlei, ob Bahn-Fan oder nicht - »reif für die Insel«. Fazit: Ein lesenswertes Buch.

Peter J. Flaskamp

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