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Enderlein, Axel: Baureihe V 200. Die erste Großdiesellok der Deutschen Bundesbahn (Dumjahn-Nr. 0012608)
Dumjahn-Nr. 0012608
ISBN-10:  3932785460
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Peter J. Flaskamp:
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Fazit: Mit Liebe gemacht. Sehr empfehlenswert.«

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Die Königin der Dieselloks


Enderlein, Axel: Baureihe V 200. Die erste Großdiesellok der Deutschen Bundesbahn. GeraMond Verlag : München 2000. - Zur Bibliographie.

Axel Enderleins Buch »Baureihe V 200. Die erste Großdiesellok der Deutschen Bundesbahn« ist ein sehr ansprechend gemachtes Buch über die deutsche Diesellokomotive schlechthin. Der GeraMond-Verlag zeigt zudem, daß es Baureihen-Bücher zwischen den beiden Extremen »Broschüre für DM 19,80« bzw. »unhandliches Fachbuch für DM 78,00« gibt. Das Buch ist handlich, die Texte sind gut zu lesen und das Bildmaterial ist aussagekräftig. Denn:

Kaum ein Schienenfahrzeug stand so stellvertretend für seine Epoche, wie es die V 200.0 für die Jahre des Wirtschaftswunders tat. Sie stellte ein Sinnbild für die stetig wachsende Wirtschaftskraft der jungen Bundesrepublik Deutschland dar, welches in bis heute unübertroffenem Maß auch von der Werbung für die Deutsche Bundesbahn sowie für die Lokomotivindustrie und deren Zulieferfirmen genutzt wurde (S 84).

Der Inhalt ist klar gegliedert in Kapitel über die Vorgeschichte (das heißt den Weg zur V 200), die Entwicklung der Motoren (die auch Verwendung in anderen Baureihen wie etwa V 60, V 80, V 100.10, V 188, V 200.0, VT 07.5, VT 08.5, VT 11.5, VT 12.5 und VT 92.5 fanden), eine Beschreibung des technischen Aufbaus der V 200.0, die mit dieser Lok durchgeführten Erprobungen und Vorführungsfahrten sowie die daraus von Krauss-Maffei abgeleiteten Typen ML 2200 CC bzw. ML 3000 CC und eine Beschreibung des technischen Aufbaus der V 200.1.

Die Königin der Dieselloks. Foto: Peter J. Flaskamp
Überzeugte mehr durch ihre Farbgebung: V 200 018 im Deutschen Technikmuseum Berlin (Oktober 1999). Foto. Peter J. Flaskamp

Gedanken zum Erscheinungsbild der V 200 (die damals wie heute mehr durch ihre Farbgebung denn durch ihre Form überzeugen konnte, wie sich spätestens in der »ozeanblaubeigen Phase der DB« zeigte) finden ebenso Berücksichtigung wie der Betriebseinsatz der V 200 und V 300, Leihlokomotiven bei anderen Bahnverwaltungen und der Verkauf von Lokomotiven der BR 220 ins Ausland. Kapitel über Museumslokomotiven, von Krauss-Maffei aus der V 200 abgewandelte Bauarten (hier fanden sogar die von Krauss-Maffei ab 1961 für die US-amerikanischen Gesellschaften Denver & Rio Grande, Western Railroad sowie Southern Pacific Railroad gelieferten Lokomotiven des Typs ML 40M CC Berücksichtigung) sowie über bundesdeutsche dieselhydraulische Loks der 2000-PS-Klasse sowie ein Stationierungsverzeichnis runden das Buch ab.

Diese Lokomotiven bzw. die auf der Basis ihrer Betriebserprobung entwickelten Nachfolge-Typen der Baureihen-Familien V 160 ermöglichten den Traktionswechsel in der Bundesrepublik. Waren sie einst das Feindbild der Eisenbahn-Enthusiasten, so gehörten sie schon wenige Jahre später selbst zu einer aussterbenden Spezies. Bei keiner anderen Nicht-Dampflokomotive säumen so viele Fans die Strecke, wie dies bei Fahrten der V 200 der Fall ist. Sie ist so etwas wie die Königin unter den Diesel-Lokomotiven. Apropos Königin: Als Queen Elisabeth II. im Mai 1965 nach Gütersloh kam, wurde ihr Sonderzug von zwei Exemplaren der »Vau zwohundert« bespannt. Doch dies nur am Rande.

Fazit: Mit Liebe gemacht. Sehr empfehlenswert.

Peter J. Flaskamp

© Vervielfältigung nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Dumjahn Verlages.

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