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Hüls, Ewald; Oestern, Hans-Jörg (Hrsg.): Die ICE-Katastrophe von Eschede. Erfahrungen und Lehren (Dumjahn-Nr. 0013766)
Dumjahn-Nr. 0013766
ISBN-10: 3540658076

Rainer Kolbe:
»
Es ist zu hoffen, daß es zu einem vergleichbaren Unfall nicht kommen wird. Aber es ist gut, darauf vorbereitet zu sein. Wenn dieses Buch dazu beitragen kann, auch Organisations- und Verwaltungsstrukturen noch besser auf einen solchen Einsatz vorzubereiten, so hat es viel erreicht.«

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Die ICE-Katastrophe von Eschede


Hüls, Ewald; Oestern, Hans-Jörg (Hrsg.): Die ICE-Katastrophe von Eschede. Erfahrungen und Lehren. Eine interdisziplinäre Analyse. Springer-Verlag : Berlin 1999. - Zur Bibliographie.

Der Name des Ortes Eschede zwischen Hannover und Hamburg steht stellvertretend für das schwerste Zugunglück in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Zugunglück, das den Glauben an die Sicherheit und Beherrschbarkeit moderner Technik weiter demontierte.

Das Gedenken an die über Hundert Toten und vielen Verletzten wird nicht in Frage gestellt. Doch Eschede ist auch ein Begriff für eine gelungene Rettungsaktion. Das Nebeneinander von Kooperation und Improvisation aller Beteiligten hat dazu beigetragen, daß die Rettungsarbeiten nach gegenwärtigem technischen und organisatorischen Stand erfolgreich waren.

Der vorliegende Band versammelt die Beiträge eines Symposiums, auf dem die Vertreter aller an der Rettung beteiligten Organisationen ihre Ergebnisse und Erkenntnisse vorstellten. Die Autoren der einzelnen Aufsätze sind verantwortliche Leiter dieser Organisationen und waren als solche unmittelbar an den Rettungsaktionen beteiligt.

Die Rettung von Menschen aus einem Großunfall, wie es der in Eschede war, kann nur im Ansatz realistisch geübt werden, und bei aller Organisiertheit sind die Helfer vor Ort immer auch sehr auf ihre Intuition, auf ihre Menschenkenntnisse und auf die Hilfe der Mitbürger angewiesen.

Neben dem Einsatz von Ärzten, Feuerwehrleuten, Polizisten und Soldaten sind es auch die Menschen in der »zweiten Reihe«, deren großer Einsatz mit diesem Band gewürdigt wird. Menschen wie Pastoren und Seelsorger, Verwaltungsbeamte in Eschede, Mitarbeiter der Deutschen Bahn und ehrenamtliche Helfer. Dazu gehören aber auch - beispielsweise - die Mitarbeiter der Identifizierungskommission des Bundeskriminalamtes. Und selbstverständlich wird auch die Arbeit der Journalisten (kritisch) beleuchtet.

Die Beiträge zeigen Abläufe, Strukturen und Erfahrungen der Rettungseinsätze auf. Sie zeigen aber auch, wo Schwachstellen gewesen sind, schlagen konkrete Verbesserungen vor, um bei vergleichbaren Katastrophen besser und gezielter bergen und Menschenleben retten zu können. Es ist zu hoffen, daß es zu einem vergleichbaren Unfall nicht kommen wird. Aber es ist gut, darauf vorbereitet zu sein. Wenn dieses Buch dazu beitragen kann, auch Organisations- und Verwaltungsstrukturen noch besser auf einen solchen Einsatz vorzubereiten, so hat es viel erreicht.

Rainer Kolbe

Aus SCHIENE 20 (2001) Nr. 5, S. 54 - mit freundlicher Genehmigung des Joachim Seyferth Verlages.

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