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Eisenbahn-Dumjahn online

 

Gestaltung: Axel Pfeiffer, Darmstadt
Dumjahn-Nr. 0010273
ISBN-10: 3777102776
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Horst-Werner Dumjahn:
»Ohne Übertreibung: Diese Chronik hat was.
Kaufen, dieses Buch ist ein Glücksfall.«

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Dumjahn's Bahn-Rezensionen online:
Diese Chronik hat was!


Weigelt, Horst; Langner, Ulrich (Hrsg.): Chronik Deutsche Bundesbahn. 44 Jahre Zeitgeschichte. Hestra-Verlag : Darmstadt 1998. - Zur Bibliographie.

Es ist hier nicht der Raum, die Geschichte der Bundesbahn (von 1949 bis 1993, das sind die 44 Jahre Zeitgeschichte aus dem Untertitel) im »Schnelldurchlauf« nachzuerzählen. Das muß man auch deshalb nicht tun, weil die meisten von uns all diese Jahre ja mehr oder weniger intensiv miterlebt oder aber mitgestaltet haben. Und: Man kann sich jetzt auf dieses Buch »stützen«, besser noch, man kann sich daraus zitierend auf die Quellen berufen.

Verlage, Lektoren, Autoren werden es allemal brauchen, die an Eisenbahngeschichte interessierten Leser werden es regelmäßig dann zu Rate ziehen, wenn sich die Frage nach dem »Wann war das nochmal?« stellt.

Das Grußwort von Matthias Wissmann kann man getrost überblättern, ebenso das Geleitwort von Heinz Dürr, doch schon die Einführung von Horst Weigelt ist deshalb lesenswert, weil er aus seiner Sicht schildert, wie man rückblickend die Bundesbahn-Jahre einzuordnen hat. (Heinz Dürr hat diese Zeit bekanntlich gerne mit dem unangemessenen Kürzel von der »Behörden-Bahn« abqualifiziert. Die Probleme der »Behörden-Bahn« hatte schließlich der Eigentümer zu verantworten - und nicht die Eisenbahner. Doch das ist ein anderes Thema.)

Die Chronik wird im übrigen nur der sinnvoll nutzen können, der sich die Gebrauchsanleitung auf Seite 10 durchliest, die sehr treffend mit »Ihr Zugbegleiter« überschrieben ist.

Zeichenerklärungen verweisen auf vertiefende Informationen, erläutern die drei Blöcke, die die Herausgeber Ereigniskalender, Text- und Bildteil und Von Jahr zu Jahr genannt haben. Die Quellen sind in Kurzform angegeben, »die Abkürzungen der hauptsächlich herangezogenen Publikationen« sind aufgelistet. Es sind dies:

Die Bundesbahn, die Bundesbahn-Mitteilungen, der DB-Pressedienst, die Eisenbahntechnische Rundschau und schließlich das Jahrbuch des Eisenbahnwesens. Viele Leser werden sich nur schwer an das Kürzel »BB« für die Zeitschrift »Die Bundesbahn« gewöhnen können. Selbst wenn man Überschneidungen mit der Abkürzung »DB« (für das Unternehmen) vermeiden wollte, eine Alternative zum »BB« (das ja für alle Zeit durch die französische Filmschauspielerin Brigitte Bardot belegt ist) hätte sich sicher finden lassen, oder? Ab Seite 745 findet man ein hilfreiches Abkürzungsverzeichnis, dem sich ein Autorenverzeichnis und das von Wolfgang Stoffels zusammengestellte Stichwortverzeichnis anschließen. In das Stichwortverzeichnis muß man sich »reinlesen«, es ist nämlich zugleich Zeittafel und Literaturverzeichnis.

Hier werden die oben erwähnten Quellen unter Verzicht auf einige sonst für den Lesefluß hilfreiche Satzzeichen bei allen wichtigen Stichworten aufgelistet. Leider haben es die Leute in der Hestra-Herstellung versäumt, die Diskette von Wolfgang Stoffels vor dem Versand zum Satzbetrieb noch einmal zu öffnen. Die fehlende Leerstelle zwischen der Jahrgangsnumerierung und dem in Klammern genannten Erscheinungsjahr hätte man dann nämlich mit der »Suchen-Ersetzen«-Funktion in wenigen Minuten noch korrigieren können, und das fehlende Komma vor der Seitenzahl ebenso. Ein Tipp für die nächste Auflage?

Und sonst? Besonders hervorzuheben sind der saubere Druck ebenso wie die hilfreichen Jahreszahlen im Kolumnentitel, die zusätzlich eingestreuten Fotos und Grafiken, vor allem aber die jährlichen Ereigniskalender. Hier kann man Entdeckungen machen, einst vertraute Gesichter »bestaunen« (Stichwort: Alter, Frisuren) und all die Ereignisse noch einmal nachlesen, bei denen man selbst dabei war. (Das Zitat auf S. 544 unten ist auch rückblickend mutig, Kompliment.)

Mein Fazit: Auch wer die erste, kartonierte Auflage »40 Jahre Deutsche Bundesbahn« (Darmstadt 1989) schon im Schrank hat, sollte über die Anschaffung dieser gebundenen Chronik ernsthaft nachdenken, es ist sozusagen ein Muß-Buch.

Die »Chronik Deutsche Bundesbahn« ist »ein Nachschlagewerk und Lesebuch, unterhaltsam und fachlich fundiert. Für alle Eisenbahner und jeden geschichtlich Interessierten wird es eine Freude sein, in diesem Buch zu blättern, nachzuschlagen und zu lesen.«

Okay, das ist Pressestellen-Prosa, der Rezensent macht es kürzer und sagt »Dankeschön« an die beiden Herausgeber - und empfiehlt im übrigen dringend: »Kaufen, dieses Buch ist ein Glücksfall.«

Horst-Werner Dumjahn

© Vervielfältigung nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Dumjahn Verlages.

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