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Faust, Heinrich; Faust, Gerhard u.a.: Feldbahnbetrieb im Guldental (Nebenbahndokumentation, 72) (Dumjahn-Nr. 0015653)
Dumjahn-Nr. 0015653
ISBN-10: 3933613434

Andreas Christopher:
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Wer schon einmal in Guldental war und das Museum besucht hat, sollte sich das Buch zulegen. Andererseits werden die meisten Leser, die das Heddesheimer Feldbahn-Museum noch nicht kennen, durch das Buch sicher zu einem Besuch animiert. Als Feldbahnfreund wünscht man sich weitere derartige gelungene Literatur.«

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ukrativ: Das Feldbahnthema

Faust, Heinrich; Faust, Gerhard u.a.: Feldbahnbetrieb im Guldental (Nebenbahndokumentation, 72). Verlag Kenning : Nordhorn 2001. - Zur Bibliographie.

In dem Maße, in dem Feldbahnbetriebe von der Bildfläche verschwinden, wächst die Zahl der Feldbahnsammlungen und -museen und erfreulicherweise auch die Literatur zu diesem Spezialthema der Eisenbahnliteratur. Dabei lag der Ursprung der Eisenbahnen im Bergbau mit seinen Grubenbahnen, so daß es erstaunt, daß Feldbahnliteratur lange Zeit ein Dornröschendasein fristete.

Und offensichtlich ist das Feldbahnthema für einen Verlag wie Kenning auch lukrativ. Nach Büchern über den Grubenbahnbetrieb im Salzbergwerk Hallein und den Feldbahnbetrieb in Leipzig-Lindenau erschien jetzt das Buch über den Feldbahnbetrieb in Guldental.

Bei dem Wort Guldental wird der Feldbahnfreund hellhörig: Einst betrieb die Familie Faust hier einen ausgedehnten Formsandabbau, wobei natürlich auch eine Feldbahn zum Einsatz kam. Innerhalb des Grubengeländes gab es Gleisanlagen, und die Feldbahn stellte natürlich auch die Verbindung vom Werk zum Bahnhof (Guldental-) Heddesheim her.

Anfang der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts lief der Formsandabbau aus. Somit endete auch der Feldbahnbetrieb. Das Grubengelände wurde zu einem Campingplatz ausgebaut, die Feldbahnfahrzeuge blieben zum Teil erhalten und waren als Lokdenkmäler auf dem Gelände aufgestellt.

Als die Brüder Faust eine Kleinanzeige lasen, in der eine Feldbahn-Diesellok zum Kauf angeboten wurde, flammte ihr Interesse für die Feldbahn wieder auf. Neben den vorhandenen eigenen Lokomotiven, die den Grundstock bildeten, trugen die Gebrüder Faust in den folgenden Jahren eine sehr umfangreiche Sammlung an Feldbahnfahrzeugen zusammen, restaurierten sie, bauten eine große Fahrzeughalle und errichteten wieder eine Feldbahnstrecke auf ihrem Gelände. 

Das Heddesheimer Feldbahn-Museum mit seinen interessanten Fahrzeugen und der anspruchsvollen Strecke ist heute eine Attraktivität ersten Ranges in der Nahe-Hunsrück-Region.

In dem Buch wird dies alles behandelt. Dies beginnt im ersten Drittel mit einem historischen Abriß über den Formsandabbau und die Feldbahn, wobei dieser durch viele historische Fotos sowie Zeichnungen dokumentiert wird. Anschließend wird das Feldmuseum mit seinen Anlagen und Fahrzeugen ausführlich beschrieben. Listen und Zeichnungen vervollständigen das Portrait.

Wer schon einmal in Guldental war und das Museum besucht hat, sollte sich das Buch zulegen. Andererseits werden die meisten Leser, die das Heddesheimer Feldbahn-Museum noch nicht kennen, durch das Buch sicher zu einem Besuch animiert. Als Feldbahnfreund wünscht man sich weitere derartige gelungene Literatur.

Andreas Christopher

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