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Eisenbahn-Dumjahn online

 

Satjukow, Silke: Bahnhofstraßen. Geschichte und Bedeutung (Dumjahn-Nr. 0016352)
Dumjahn-Nr. 0016352
ISBN-10: 3412144010

Alfred Gottwaldt:
»
32 repräsentative Abbildungen ergänzen den Text, während Kartenmaterial leider fehlt. Dank seiner außerordentlichen Materialfülle ein lesenswertes Buch

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Dumjahn's Bahn-Rezensionen online:
»Symbolische Raumbezogenheit
«

Satjukow, Silke: Bahnhofstraßen. Geschichte und Bedeutung. Böhlau Verlag : Köln 2002. - Zur Bibliographie.

Als in den deutschen Städten des 19. Jahrhunderts die ersten Bahnhöfe gebaut wurden, lagen diese in den meisten Fällen »vor den Toren« der historischen Siedlungen. Der Landverkehrsweg zwischen Stadt und Bahnhof, die »Bahnhofstraße«, verdankt diesem Umstand seine Entstehung. Rasch zog die belebte Bahnhofstraße eine lebhafte Bautätigkeit an.

Besonders nach der Reichsgründung von 1871 entstanden beiderseits der Bahnhofstraßen große gründerzeitliche Siedlungen, die als »Bahnhofsviertel« zumeist bis zum heutigen Tag in unseren Städten zu sehen sind.

Die Bahnhofstraßen in vielen deutschen Städten sind zu Hauptschlagadern des Verkehrs geworden. Ihre konkreten Namen richteten sich oftmals nach den Herrschern, sie hießen also »Kaiserstraße« oder »Adolf-Hitler-Straße«. Diese Straßen mit ihren Plätzen und Denkmalen wuchsen zu Brennpunkten der städtischen Selbstdarstellung heran. 

Die hier anzuzeigende Studie versucht, »an Exempeln ausgewählter Städte die Entstehung des präsentativ-symbolischen Ortes Bahnhofstraße zu beschreiben« und dieser Untersuchung die Begriffe »Macht« und »Symbolische Raumbezogenheit« zugrunde zu legen.

Dazu werden Entstehung, Nutzung und möglicher Verfall der Bahnhofstraßen in der Residenzstadt Weimar, der Industriestadt Chemnitz, der Verlagsstadt Gotha, der Bankenstadt Frankfurt am Main, der Kurstadt Wiesbaden und der Messestadt Hannover beschrieben und verglichen. 

Die Arbeit ist breit angelegt und enthält neben den theoretischen, mitunter schwer verständlichen, Erörterungen auch umfangreiche empirische Teile, welche sich den Zusammenhängen von Eisenbahnbau und Städtebau widmen. Übergreifende Fragestellungen werden in drei »Querschnittskapiteln« erörtert, nämlich die »Präsentative Symbolik« der Bahnhofstraßen, ferner die Entwicklungen des Städtebaus in Ost- und Westdeutschland nach 1945 sowie die Bahnhofstraßen nach dem »Ende der traditionellen Stadt« und in der Zukunft.

Die Arbeit ist als Dissertation an der Universität Jena geschrieben worden. Sie enthält deshalb zahlreiche Nachweise sowie ein umfangreiches Literaturverzeichnis, das nach den behandelten Städten gegliedert ist. 32 repräsentative Abbildungen ergänzen den Text, während Kartenmaterial leider fehlt. Dank seiner außerordentlichen Materialfülle ein lesenswertes Buch.

Alfred Gottwaldt

© Vervielfältigung nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Dumjahn Verlages.

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