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Becher, Harald: Feldbahnen in Thüringen, Band 1. Bad Langensalza 2002 (Dumjahn-Nr. 0016508)
Dumjahn-Nr. 0016508
ISBN-10: 3934748961

Andreas Christopher:
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Fazit: Wem es genügt, einige teilweise recht schöne Fotos mit Feldbahnatmosphäre zu betrachten, der wird mit dem Buch zufrieden sein. Wer aber ein echtes Sachbuch mit Werkgeschichte, Gleisplänen und Angaben zu den Fahrzeugen erwartet hat, der wird enttäuscht, zumal der Preis für das dünne Büchlein ja nicht eben gering ist

Der Autor

Harald Becher. Foto: Harald Rockstuhl, April 2002

Harald Becher, in Cossebaude bei Dresden als Sohn einer Eisenbahnerfamilie geboren. Musikstudium in Dresden.
Nach zwei vorherigen Engagements war er von 1960 bis 1999 beim Landessinfonieorchester Thüringen, Sitz Gotha, als Bratschist tätig. Durch seine Konzerte in ganz Thüringen, Ausflüge und Fahrradtouren mit seiner Familie lernte er das Land kennen und lieben.
Auf zahlreichen Radtouren fotografierte er die in diesem Buch abgebildeten Feldbahnen.

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Fotos mit Feldbahnatmosphäre


Becher, Harald: Feldbahnen in Thüringen, Band 1: Bad Langensalza, Erfurt-Gispersleben, Gotha, Höngeda/Seebach, Laucha, Straußfurt, Stregda. Verlag Rockstuhl : Bad Langensalza 2002. - Zur Bibliographie.

Feldbahnfreunde warteten bereits mit Spannung auf den schon lange angekündigten ersten Band über die thüringischen Feldbahnbetriebe, handelt es sich doch hier teilweise um ausgesprochen interessante, große Netze (Erfurt-Gispersleben, Höngeda/Seebach) oder interessante Streckenführungen (Stregda), die mittlerweile alle bereits Geschichte sind.

Als das Büchlein mit der Post eintraf, regten das schöne Titelbild und die gute äußerliche Aufmachung auch gleich dazu an, das Buch zu öffnen. Aber schon das erste Durchblättern ließ die Vorfreude sinken: Fast nur Fotos, allerdings fast durchweg recht gut wiedergegeben, kaum Text und nur wenige Zeichnungen.

Beim genaueren Betrachten fielen dann weitere Kritikpunkte auf: Die knappen Texte geben nur wenig Informationen zu den einzelnen Betrieben. Es handelt sich vielmehr um ein Reisetagebuch mit eher zufälligen Angaben. Eine Werk- oder Bahngeschichte oder gar Loklisten sucht man vergebens. Wird dagegen einmal eine Fabriknummer zufällig im Bildtext erwähnt, dann ist sie meist falsch. Bei den Zeichnungen handelt es sich um ganz einfache Handskizzen, die wohl schon damals, bei den Exkursionen des Autors, eilig vor Ort angefertigt wurden und die daher durchweg sehr krakelig sind. Hier hätte auf jeden Fall eine Überarbeitung durch den Verlag erfolgen müssen.

Und auch bei den Fotos hätte auf gar keinen Fall alles gedruckt werden dürfen, was sich im Album des Autors befand, sondern es hätte ausgewählt werden müssen. Dies fällt besonders bei der Feldbahn in Bad Langensalza auf: Hier wurde fleißig auf den Auslöser gedrückt, und bei jedem Bild ist der Zug dann fünf Meter weiter gefahren (S. 16-19). Auch bleibt es ein Rätsel, was Bilder wie die auf den Seiten 72-74 in solch einem Buch zu suchen haben. Hier wäre weniger mehr gewesen. Man hat überhaupt den Eindruck, daß das Buch gefüllt werden sollte. Besser wäre es gewesen, unter Kürzung des Bildmaterials von sachkundiger Hand nur einen statt der vorgesehenen zwei Bände herauszugeben. Dem Verlag fehlt ein Lektor, der sich mit dem Eisenbahn- und speziell mit dem Feldbahnthema wirklich auskennt.

Fazit: Wem es genügt, einige teilweise recht schöne Fotos mit Feldbahnatmosphäre zu betrachten, der wird mit dem Buch zufrieden sein. Wer aber ein echtes Sachbuch mit Werkgeschichte, Gleisplänen und Angaben zu den Fahrzeugen erwartet hat, der wird enttäuscht, zumal der Preis für das dünne Büchlein ja nicht eben gering ist. Mit den bekannten Schriften aus der »Feldbahnen in ... «-Reihe des früheren Bahn-Express kann das Buch jedenfalls nicht mithalten.

Andreas Christopher

© Vervielfältigung nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Dumjahn Verlages.

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