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Eisenbahn-Dumjahn online

 

VMEV (Hrsg.): Stationsverzeichnis der Eisenbahnen Europas (früher Dr. Kochs Stationsverzeichnis) (Dumjahn-Nr. 0016905)
Dumjahn-Nr. 0016905
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»Die Anordnung des geographischen. Teils, in dem bisher zuerst die Vereinsbahnen und dann die Bahnen der übrigen Länder Europas aufgeführt waren, ist mit Rücksicht auf den erweiterten Kreis der Vereinsmitglieder dahin geändert worden, daß jetzt nach Deutschland alle übrigen Länder in alphabetischer Reihenfolge erscheinen. Dadurch ist das Auffinden der einzelnen Länder wesentlich erleichtert worden

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Verein Mitteleuropäischer Eisenbahnverwaltungen (Hrsg.): Stationsverzeichnis der Eisenbahnen Europas (früher Dr. Kochs Stationsverzeichnis). Verlag von Barthol & Co. : Berlin-Wilmersdorf 1939. - Zur Bibliographie.

Infolge der politischen Neugestaltung in Mitteleuropa sowie durch die außergewöhnlich zahlreichen Veränderungen in der Einteilung der Eisenbahnstrecken, in den Abfertigungsbefugnissen und in der Schreibweise der Stationsnamen enthält die nunmehr erschienene 52. Auflage des altbewährten Stationsverzeichnisses gegenüber der 51. Auflage eine solche Fülle von Änderungen, wie sie bisher in kaum einer Auflage - außer in der ersten Nachkriegsausgabe - nötig waren.

In erster Linie sind die weitreichenden Umgestaltungen hervorzuheben, die die Eingliederung Österreichs und des Sudetengaues in das Deutsche Reich und ihrer Bahnen in die Deutsche Reichsbahn zur Folge gehabt hat. Ähnlich umfangreich waren die Änderungen, die die Auflösung des tschechoslowakischen Staates und die Aufteilung der ehemaligen tschechoslowakischen Staatsbahnen in die Bahnen des Protektorats Böhmen und Mähren und in die Bahnen des neu gebildeten Slowakischen Staates nach sich gezogen hat. Dazu kommen die Änderungen infolge der Übergabe eines Teils dieser Gebiete an Ungarn und Polen, ferner mit den politischen Änderungen verbundene sprachliche Änderungen der Stationsnamen.

Weitere große Veränderungen brachte die Aufteilung der früheren Bundesbahndirektion Innsbruck auf die benachbarten Direktionen, ferner im Altreich die Auflösung der Reichsbahndirektion Ludwigshafen, die mit einem Streckenaustausch zwischen den Reichsbahndirektionen Karlsruhe, Köln, Mainz, Saarbrücken und Stuttgart verbunden war, die Neuabgrenzung der Reichsbahndirektionsbezirke Breslau und Oppeln, die Umbenennung der Reichsbahndirektion Altona in Hamburg und die Verstaatlichung der drei wichtigen Privatbahnen, der Münchener Lokalbahnen, der Lübeck-Büchener Eisenbahn und der Lausitzer Eisenbahn. Dazu kam schließlich die Rückgliederung der Bahnen des Memelgebietes zu den deutschen Bahnen.

Neue Eisenbahnstrecken wurden hauptsächlich aufgenommen bei den Staatsbahnen Schwedens, die auch verschiedene Privatbahnen in ihren Betrieb übernommen haben, ferner bei Belgien, Finnland, Griechenland, Lettland, Norwegen, Polen, Portugal und Rumänien; dagegen wurden Eisenbahnstrecken stillgelegt insbesondere bei den Bahnen der Niederlande, ferner bei den Bahnen Dänemarks, Italiens und der Schweiz.

Durch den Zusammenschluß der französischen großen Privat- und Staatsbahnen zu der »Nationalen Gesellschaft der Französischen Eisenbahnen« wurde bei allen französischen Stationen die Änderung der Netzbezeichnung notwendig. Stationsnamen wurden in größerem Umfange noch namentlich bei den Bahnen von Belgien, Bulgarien, Italien, Rumänien und der Schweiz geändert. Auch in den Angaben über die Betriebseinrichtungen der Eisenbahnen - insbesondere der Gleiswaagen und Rampen - waren infolge der bei fast sämtlichen Eisenbahnverwaltungen vorgenommenen Verbesserungen viele Änderungen notwendig.

Die Anordnung des geographischen. Teils, in dem bisher zuerst die Vereinsbahnen und dann die Bahnen der übrigen Länder Europas aufgeführt waren, ist mit Rücksicht auf den erweiterten Kreis der Vereinsmitglieder dahin geändert worden, daß jetzt nach Deutschland alle übrigen Länder in alphabetischer Reihenfolge erscheinen. Dadurch ist das Auffinden der einzelnen Länder wesentlich erleichtert worden.

Als weitere Verbesserung des Werkes ist zu erwähnen, daß bei den Grenzübergangsbahnhöfen die Hinweisnummer auf den benachbarten fremden Übergangsbahnhof aufgenommen worden ist. Hierdurch ist das Auffinden des gegenüberliegenden Grenzbahnhofs vereinfacht worden.

Der Anhang »Eisenbahneigener Güterkraftwagenverkehr«, der die von den Eisenbahnen selbst betriebenen Kraftwagenlinien nach Orten, die keine Eisenbahnstation sind, mit Entfernungsangaben von und nach den Eisenbahn-Anschlußstationen enthielt, ist unter Berücksichtigung der erheblichen Vermehrung dieser Orte in ein »Verzeichnis der Kraftwagenhilfsstellen der Eisenbahnen« umgewandelt worden, wobei jetzt die Entfernungen zu den Eisenbahnanschlußstationen jeweils mitaufgeführt sind. Durch diese Neugestaltung ist das Auffinden der einzelnen Hilfsstellen und Eisenbahnübergänge wesentlich vereinfacht.

pf.

Aus: Die Reichsbahn 15 (1939) Heft 32, S. 817.

© Vervielfältigung nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Dumjahn Verlages.

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