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Wollenweber, Burkhard: Historische Brückenkonstruktionen - Technische Bauwerke der Eisenbahn in Niedersachsen. Ein Beitrag zur Geschichte des Brückenbaus im 19. Jahrhundert. Hameln 2006 (Dumjahn-Nr. 0018015)
Dumjahn-Nr. 0018015
ISBN-10: 3827180333
ISBN-13: 
9783827180339
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Peter J. Flaskamp:
»
Fazit: Ein hochinteressantes Buch über eines der sonst eher vernachlässigten Gebiete des Eisenbahnwesens, welches das Interesse weckt, sich intensiver mit den 'gebauten Zeitzeugen' aus der Anfangszeit des Eisenbahnwesens zu beschäftigen.«

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Wollenweber, Burkhard: Historische Brückenkonstruktionen - Technische Bauwerke der Eisenbahn in Niedersachsen. CW Niemeyer Buchverlage : Hameln 2006. - Zur Bibliographie.

Das Werk »Historische Brückenkonstruktionen. Technische Bauwerke der Eisenbahn in Niedersachsen« entstand in der Zeit von 1998 bis 2001 als Forschungsprojekt des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege zu den niedersächsischen Eisenbahnbauten. Das Zeitalter der Eisenbahnen hat in Niedersachsen 1838 mit der Eröffnung der Linie von Braunschweig nach Wolfenbüttel (später verlängert bis Bad Harzburg) begonnen. Im Zuge des Streckenbaues entstanden zahlreiche Bauten zur Schaffung der notwendigen Bahninfrastruktur, unter anderem Stations- und Werkstattgebäude, Güterschuppen und Stellwerke, Wassertürme, Wohnhäuser, Dämme und Einschnitte, Tunnel und Brücken.

Letztere sind Gegenstand des vorliegenden Buches, für welches nahezu die gesamten Haupt- und einige Nebenbahnen inventarisiert wurden. Dies wurde durch Archiv-Recherchen ergänzt, denn viele Brücken wurden (und werden) aufgrund technologischer Neuerungen ersetzt beziehungsweise wegen des Wegfalls von Verkehrsleistungen nicht mehr benötigt.

Die Variationen beim Brückenbau sind dabei vielfältig: Die Flachlandzone im Norden des Landes (Küste, Emsland, Lüneburger Heide) verfügt nur begrenzt über natürliche Baustoffe und benötigte sehr schnell dauerhafte Baustoffe zur Querung breiter Wasserläufe, während das hügelige Weserbergland und der Harz über zahlreiche (und damit preiswerte) Vorkommen an Holz und Stein verfügten und damit solide Gewölbekonstruktionen ermöglichten. Ab 1840 wurde zudem Gußeisen verwendet, ab 1880 Flußeisen. Erschwerend kam hinzu, daß für die letztgenannten Stoffe noch keine Erfahrungswerte vorlagen und man erst Erfahrungen sammeln mußte. Wird heute meist nach funktionellen Gesichtspunkten entworfen und gebaut, so war damals oftmals noch ein ästhetischer Aspekt (»Verkörperung der Bedeutung der Bahngesellschaft«) wichtig.

Entstanden ist ein Werk, welches im ersten Teil »Die Brückenbauentwicklung auf niedersächsischen Eisenbahnstrecken in der Zeit bis 1873« thematisiert und im zweiten Teil »Die Brückenbauten der Hannoverschen und Braunschweigischen Eisenbahnen (1838 bis 1865)« behandelt.

Der dritte Teil (»Die Denkmalpflege«) bietet eine Bestandserfassung und Objektbewertung, sortiert nach Strecken. Die dabei entstandenen Bautenkataloge erfassen unter anderem Lage, Typ, Lageplan, Foto sowie eine genaue Beschreibung. Auch Baupläne, Quellen und Literatur werden genannt (von Interesse unter anderem für Heimatforscher, aber auch für Dioramenbauer).

Fazit: Ein hochinteressantes Buch über eines der sonst eher vernachlässigten Gebiete des Eisenbahnwesens, welches das Interesse weckt, sich intensiver mit den »gebauten Zeitzeugen« aus der Anfangszeit des Eisenbahnwesens zu beschäftigen.

Peter J. Flaskamp

© Vervielfältigung nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Dumjahn Verlages.

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